Eine Büchse voller Dankbarkeit

BuechseDer November ist da mit all seinen "Trauertagen". Der berühmte Laupheimer Nebel, trübe Tage und bei vielen trübe Stimmung.
Immer wieder höre ich: "Vor dem November graust es mir". Dazu all die schrecklichen Nachrichten von Kriegen, Katastrophen und dem Klimawandel.
Sonntags im Gottesdienst Evangelien mit Horrorszenario: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben, schreckliche Dinge werden geschehen, man könnte meinen, Lukas lebt in unserem Jahrhundert! Das alles lässt nicht wenige Menschen ...

in die berühmte "Herbstdepression" verfallen (die inzwischen ein offizieller Begriff ist).
Gibt es ein Mittel dagegen? Abgesehen davon, dass der Herbst sehr wohl auch herrliche Tage haben kann!
Ich habe da eine Büchse, mit der setze ich mich (mit Kaffee und Kuchen) - es darf auch ein Glas Wein sein - in meinen Sessel und öffne die Büchse voller Zettel.
Ich lese da: Schneeschuhwanderung, Neuschnee, blauer Himmel, oder: traumhaftes Orchesterkonzert, supernette Einladung, tolle Predigt usw.
Eine Büchse voller schöner Erinnerungen, eine Büchse voller Dankbarkeit, und schon hat sich meine Stimmung erheblich gebessert und ich bin dankbar für all‘ das Schöne, dass ich immer erleben darf - weg ist der Herbstblues.
Dazu noch die tröstliche Aussage der Bibel: "Wenn all das beginnt (siehe oben), dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe!"
Wie gut, dass wir Christen immer mit der Hoffnung leben, dass am Ende alles gut wird!!

Ute Weiss